Praxis - Ferien

Praxisferien

 

Wegen Krankheit geschlossen vom 16.03.26 - 20.03.26  

Vertretung für Notfälle übernimmt:

Die Praxis von Frau L. Lipinski, Rebstraße 10, 79395 Neuenburg, Tel: 07631 73030

 

Osterferien vom 30.03.26 - 10.04.26


Vom 30.03. - 03.04.26 übernimmt die Vertretung für Notfälle:

Die Praxis von Frau L. Lipinski, Rebstraße 10, 79395 Neuenburg, Tel: 07631 73030


Vom 06.04.- 10.04.26 übernimmt die Vertretung für Notfälle:

Die Praxis von Frau Dr. Neumeister, Werderstr. 47, 79379 Müllheim, Tel: 07631 6035

 

Wir bitten Sie, sich telefonisch in der jeweiligen Vertretungspraxis vorab anzumelden!

 

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie außerhalb der Praxiszeiten unter 116 117.

 

Ab Montag, den 13.04.2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da!

 

Ihr

Dr. Gerhard Jäckh und sein Praxisteam












Eine Lanze für unsere medizinischen Fachangestellten / MFAs !


Vermutlich gibt es nicht viele andere Berufe die in der öffentlichen Wahrnehmung und Anerkennung von vielen Menschen, leider sogar auch von vielen Patienten, die durch sie umfassend betreut werden, so unterschätzt werden wie unsere MFAs.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle wie man sagt „Eine Lanze für sie brechen“!

In erster Linie natürlich für meine hochgeschätzten eigenen Mitarbeiterinnen,                    Frau Nußbaumer, Frau Häfelinger und Frau Fritsche, aber auch für alle anderen Frauen, die diesen anspruchsvollen, herausfordernden, hochkomplexen, spannenden und vielseitigen Beruf ausüben. Die meisten von Ihnen (meine drei auf jeden Fall!) mit sehr großem Engagement, mit Leidenschaft, mit Herzblut, mit Leib und Seele. Hätten sie alle nicht diese Eigenschaften, dann könnten sie den enormen Anforderungen, die ihr Beruf an sie stellt gar nicht Stand halten, wären der Breite und Fülle an Anforderungen, die er mit sich bringt, nicht gewachsen.

Sie sind Managerinnen, Seelsorgerinnen, Prokuristinnen, Laborantinnen, Wund - expertinnen, Arzt - Assistentinnen, EDV - Expertinnen, Buchhalterinnen

und noch vieles mehr.

Sie verfügen über ein sehr hohes Maß an Sozialkompetenz, ein breites medizinisches Fachwissen, und haben gleichzeitig auch noch profunde Grundkenntnisse mit Überschneidungen zu den verschiedensten anderen Berufen.

Ohne sie könnte keine Arztpraxis längerfristig effizient geführt werden, das heißt sie sind absolut System-relevant, wenn wir (weiterhin) in einer Gesellschaft mit einer guten medizinischen Versorgung leben wollen!


Sie gehören zu den unersetzlichen Leistungsträgern in unserer Gesellschaft!


Und dennoch entwickeln sie sich zu einer bedrohten Art. Es gibt kaum noch Arztpraxen, die nicht immer mal wieder vorübergehend oder sogar dauerhaft

mit einem Personalmangel an MFAs zu kämpfen haben.

Die langandauernde Corona-Pandemie mit ihren extremen Belastungen für alle,

die in der Patientenversorgung tätig waren, hat einen Anteil daran, dass sich doch

ein relevanter Anteil an ehemaligen MFAs aus diesem Beruf verabschiedet hat.

Aber auch, „horribile dictu“, die schlechte Behandlung und fehlende Wertschätzung

einer kleinen Gruppe von Patienten, die durch ihr unreflektiertes, egoistisches und egozentrisches Verhalten dazu beitragen, dass es immer häufiger auch bei der motiviertesten MFA zu Situationen kommt, wo diese sich fragen muss,

„Wie lange muss ich mir dies noch antun?“ oder irgendwann

„Muss ich mir dies überhaupt noch antun?“.

Und damit sägen diese Ignoranten und Querulanten, bildlich gesprochen, an einem Ast, auf dem wir alle miteinander sitzen und von dem bestimmt kein normal strukturierter Mensch gerne herunter fallen bzw. mit ihm abstürzen möchte.

 

Und damit bedeutet „Eine Lanze für sie brechen“ in Bezug auf die Mitarbeiterinnen meiner Praxis,  dann in letzter Konsequenz sogar dies, dass auch ich mich den Aussagen eines Kollegen anschließen möchte, der in seiner Arztpraxis

ein Schild mit folgendem Text aufgehängt hat:


„Bitte gehen sie höflich und respektvoll mit meinem Personal um,

denn gute MFAs sind absolut rar geworden und sind für Ihre adäquate

medizinische Versorgung unerlässlich und unersetzlich!“

 

Ihr

nachdenklicher und ein wenig besorgter


Dr. Gerhard Jäckh